Economizing

Sparen bei Strom & Gastarifen

Warum für Strom und Gas mehr bezahlen als nötig?

Nicht nur Wohnraum wird immer teuer, auch die Wohn-Nebenkosten wie Strom und Gas kennen augenscheinlich nur eine Richtung: aufwärts. Muss das so sein? Nein, das muss es nicht! Genau wie bei der Kfz-Versicherung lohnt es sich, Strom- und Gasverträge regelmäßig zu überprüfen und zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln.

Ich verschone Euch an dieser Stelle, Euch mit einer Abhandlung darüber zu langweilen, wie sich der Strompreis zusammensetzt und welche Einflussfaktoren den Preis wie beeinflussen. Das wird in anderen Quellen bereits sehr anschaulich erklärt. Eine sehr gute Erklärung mit Charts und Grafiken findet Ihr beispielsweise bei check24.

Anstatt eines Essays über die Hintergründe von Strom- und Gaspreisen gebe ich Euch lieber einen Bericht über meine bisherigen Erfahrungen beim Anbieterwechsel. Weil ich meine eigenen Tipps zur Financial Fitness beherzige, steht das Thema Stromanbieter Wechsel jedes Jahr auf meiner ToDo Liste. So auch in diesem Jahr.

Warum wechseln?

Fakt ist: Stromanbieter erhöhen Ihre Preise regelmäßig für Bestandskunden und bieten gleichzeitig bessere Konditionen für Neukunden an. Alleine schon aus diesem Grund lohnt es sich, regelmäßig, spätestens aber, wenn die nächste Preiserhöhung ins Haus kommt, Preise am Markt zu vergleichen.
Ein erschreckend großer Anteil der Strom- und Gas-Kunden nutzt die Vergleichsmöglichkeiten, die das Internet bietet, noch immer nicht aus und bleibt Ihrem – meist sehr teuren- regionalen Grundversorger treu.

Wie wechseln und zu welchem Anbieter?

Der Wechsel eines Strom- oder Gasanbieters ist denkbar einfach. Vergleichsportale wie check24 helfen Euch dabei, den günstigsten Anbieter zu finden und direkt den Wechsel anzustoßen. Ihr braucht dabei auch keine Versorgungslücke zu befürchten; aufgrund gesetzlicher Vorgaben ist die Weiterversorgung mit Strom garantiert (anders als beim Wechsel des Telefonanbieters).
Falls Ihr nichts von Vergleichsportalen halten solltet, könnt Ihr bei den meisten Anbietern auch direkt auf der Website ein aktuelles Angebot berechnen; das ist allerdings sehr aufwendig.
Für die Recherche genügt es, Euren aktuellen Tarif sowie Euren durchschnittlichen Jahresverbrauch und die Postleitzahl Eures Wohnortes zur Hand zu haben. Euren Verbrauch findet Ihr in Eurer letzten Abrechnung des bisherigen Stromversorgers. Solltet Ihr diese nicht zur Hand haben, könnt Ihr den Verbrauch anhand Eurer Haushaltsgröße (Anzahl Personen) berechnen. Hiervon rate ich allerdings ab, da die dort vorgeschlagenen Werte selten passen.

Habt Ihr alles beisammen, gebt Ihr die Werte beim jeweiligen Vergleichsportal ein und startet den Vergleich. Wenn eines der Angebote Euch zusagt, könnt Ihr direkt mit dem Vertragsabschluss weitermachen. Oft habt Ihr dabei die Wahl, die Kündigung des alten Vertrages durch den neuen Stromanbieter durchführen zu lassen.
Damit Ihr für den Vertragsschluss alles beisammen habt, solltet Ihr Euch zudem Eure Bankverbindung und die Nummer Eures Stromzählers zurechtlegen.


Darauf solltet Ihr achten

Standardmäßig rechnen Vergleichsportale einen etwaigen Neukundenbonus in den Gesamtpreis mit ein. Da dieser häufig nur im ersten Jahr anfällt und erst nach einer gewissen Vertragslaufzeit ausgezahlt wird, würdet Ihr dennoch monatlich kaum eine Ersparnis erzielen, und es könnte passieren, dass Ihr einen teureren Anbieter wählt. Besser ist es meiner Ansicht nach, in den Detailsuchkriterien die Einrechnung des Bonus auszuschalten. Außerdem solltet Ihr prüfen, ob die übrigen voreingestellten Suchkriterien (unter ‚weitere Einstellungen‘), wie Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist, Euren Vorstellungen entsprechen. Praktischerweise könnt Ihr Euren aktuellen Tarif in der Ergebnisliste als Vergleichsanbieter auswählen; die Ersparnis der einzelnen Tarife wird dann im Vergleich zu Eurem aktuellen Versorger und Tarif angezeigt.

Bei der Bewertung der Vergleichsergebnisse solltet Ihr außerdem die Zusammensetzung der angezeigten jährlichen Stromkosten mit bedenken. Der Gesamtpreis setzt sich zusammen aus dem Arbeitspreis pro kWh, multipliziert mit dem eingegebenen Jahresverbrauch plus dem jährlichen Grundpreis. Um auf den monatlichen Abschlag zu kommen, wird diese Summe durch zwölf Monate geteilt und aufgerundet.

Wenn ich den Vergleich durchführe, suche ich immer nach dem Anbieter, der niedrigste Kombination von Arbeitspreis pro kWh und Grundpreis aufweist. Des Weiteren lasse ich mir nur Tarife anzeigen, die eine maximale Vertragslaufzeit von zwölf Monaten und eine Kündigungsfrist von max. einem Monat bieten.

Wie viel lässt sich damit wirklich sparen?

Mein aktueller Stromanbieter hat mir zum Ende der regulären Vertragslaufzeit für die neue Abrechnungsperiode eine Preiserhöhung auf einen Arbeitspreis von 32,80 Ct./kWh zzgl. Grundpreises i.H.v 82,00 €/Jahr angekündigt.
Basierend auf meinem Verbrauch von ca. 2.400 kWh/Jahr ergäben sich somit Stromkosten von insgesamt rund 869 € bei einem voraussichtlichen monatlichen Abschlag von 73€.

Der günstigste Anbieter in meinem Vergleich auf check24 verlangt aktuell 23,90 Ct./kWh zzgl. Grundpreis i.H.v 71,00€/Jahr. Basierend auf meinem Verbrauch ergäben sich im Falle eines Wechsels zu diesem Anbieter insgesamt Stromkosten in Höhe von 645 € bei einem voraussichtlichen Abschlag von 54€/Monat.

>> Im Ergebnis spare ich bei einem Wechsel rund 225€ im Jahr!

Jetzt seid Ihr dran: Macht den Vergleich und verabschiedet Euch von Eurem teuren Anbieter.

Den Strompreisvergleich von check24 erreicht Ihr über einen Klick auf das unten eingeblendete Banner. Sollte dieses aufgrund der Verwendung eines Ad-Blockers im Browser bei Euch nicht sichtbar sein, gelangt Ihr alternativ über folgenden Link direkt dorthin.

Hier gehts direkt zum check24 Stromvergleich und zum check24 Ökostromvergleich


Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn Ihr über die eingebundenen Links einen Tarifvergleich durchführt, einen Vertrag abschließt oder Käufe tätigt, erhalte ich dafür eine Provision, mit der ich das Betreiben dieser Website finanziere.